Die Haut

  • Im Folgenden erhalten Sie kurze und grobe Ecktdaten, was die Menschliche Haut betrifft (z.B. Die Aufgaben der Haut mit ihren Hautschichten, Merkmalen usw.)

    Im Folgenden erhalten Sie kurze und grobe Ecktdaten, was die Menschliche Haut betrifft. Dieser Kurzartikel ist in Form eines "Lernskriptes" aufgebaut und beschreibt nur einige Beispiele.

    1.) Aufgaben der Haut

    • Abgrenzung von Innen- zur Außenwelt
    • Flüssigkeitsschutz
      • Unkontrollierter Verlust eigener Substanzen
      • Eintritt von schädlichen Umwelteinflüssen
    • Aufnahme von Sinneseindrücken aus der Außenwelt
      • Druckempfindung
      • Kälte- und Wärmeempfindung
      • Schmerzempfindung
    • Speicher- und Stoffwechselaufgaben
      • Fettspeicherung
      • Vitamin-D-Bildung
    • Körpertemperaturregulation
    • Strahlenschutz

    2.) Auflistung der drei Hautschichten:

    • Epidermins (Oberhaut)
    • Dermis (Lederhaut)
    • Subkutis (Unterhaut)

    3.) Zwei verschiedene Hautarten

    1. Die Leistenhaut: - Zu finden an Handinnenflächen und Fußsohlen, Finger und Zehen - Hat ein Individuelles Leitenmuster und enthält Schweißdrüsen
    2. Die Felderhaut: - Diese befindet sich an allen übrigen Körperregionen - Die Hautoberfläche ist in Felder aufgeteilt und enthält Schweiß-, Talk-, sowie Duftdrüsen und Haare

    4.) Hauttypen und deren Merkmale

    1. Fettige Haut: - Vermehrte Schweißproduktion und Hautunreinheiten (Haut ist feucht, dick, grobporig und glänzt)
    2. Trockene Haut: - Verdünnung der Epidermis (Oberhaut) und des Bindegewebes (Haut ist spröde, reißt leicht ein, schuppig und fühlt sich rau an)
    3. Trocken-fettige-Haut: - Mischhaut (Gesichtsmitte fettig und Wangen trocken)
    4. Empfindliche Haut: - Harmlose Reize bewirken Brennen und Rötungen

    5.) Physiologische Aspekte der Hautfarbe (Hautfarbe wird bestimmt durch...)

    1. Melanin: gebildetes Pigment von Melanozyten in der Epidermis (Oberhaut)
    2. Karotin: Pigment der Dermis und Subkutis
    3. Blutkappilaren der Dermis: zeigen z.B. gute Durchblutung

    6.) Abweichungen der Hautfarbe (Färbungen)

    • Hyperämie (Rötung der Haut)
      • Entsteht durch Gefäßweitstellung
      • Physiologische Ursachen: Sport, Hitze, Anstrengung, Aufregung
      • Pathologische Ursachen: Fieber, Verbrennungen 1. Grades, Entzündung und Hypertonie
    • Hypoämie (Blässe der Haut)
      • Entsteht durch Gefäßengstellung
      • Physiologische Ursachen: Schreck, Angst, Kälte
      • Pathologische Ursachen: Schock, Blutung, Arterielle Durchblutungsstörungen, Anämie (Blutmangel, Blutarmut)
    • Ikterus (Gelbfärbung der Haut)
      • Entsteht durch Ablagerung des Gallenfarbstoffes „Bilirubin“ in Haut und Schleimhäuten (Pathologisch bei Erwachsenen)
    • Zyanose (Blaufärbung der Haut)
      • Entsteht durch mangelnde Sauerstoffsättigung des Blutes
      • Pathologische Ursachen: Herz- und Lungenkrankheiten, bläulich-marmorierte Haut bei verminderter Blutzirkulation bei sterbenden Menschen

    7.) Pigmentveränderungen der Haut

    • Angeborener Pigmentmangel
      • Albinismus
      • Vitiligo (geschecktes Hautbild mit weiß, scharf begrenzten Flecken, neben normal pigmentierter Haut)
    • Hyperpigmentierung
      • Bronzefärbung der Haut (durch Unterfunktion der Nebennieren – Morbus Addison)
    • Naevus (Pigmentflecke oder Muttermale)
      • Umschriebene Hautbezirke, die hellbraun bis schwarz gefärbt sind und in oder über Hautniveau liegen (meist harmlos, können aber zum bösartigen Melanom werden)

    8.) Veränderungen des Hauttugors (Spanungszustand der Haut)

    • Je nach Flüssigkeitsgehalt, ist der Spannungszustand der Haut:
      • Erhöht, oder
      • Erniedrigt
    • Erniedrigt: Mangel führt zu Dehydratation (Flüssigkeitsdefizit)
      • Haut trocknet aus, verliert Spannung
      • Hautfalte bleibt einige Zeit bestehen
      • Trockener Mund und Zungenschleimhäute
      • Verringerte Urinausscheidung
    • Erhöht: Ödeme (Wasseransammlungen im Gewebe)
      • Druck mit Finger ins Gewebe, Vertiefung bleibt zurück und verstreicht nur langsam

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