Posts by Sven Kamann

    Ab sofort steht auf Pflege-Wissen unser neuer Pflegegradrechner nach aktueller BRi-Begutachtungsrichtlinie zur Verfügung. Das Tool wurde auf Basis der offiziellen MD-Bewertungsrichtlinien entwickelt und ermöglicht eine realistische Einschätzung des möglichen Pflegegrades.

    Der Rechner befindet sich aktuell in der offenen Beta-Testphase. Fehler können daher noch auftreten oder kleinere Anpassungen folgen. Direkt auf der Seite können jederzeit Feedback, Verbesserungsvorschläge oder Fehlermeldungen über die integrierten Formulare eingereicht werden.

    Es gibt auf der Seite zusätzlich eine kleine Anleitung sowie eine Versionshistorie.

    Wir freuen uns über jede Unterstützung beim Testen.

    Allgemeine Informationen zur Einsendung

    Eingereichtes Wunschthema: Prüfung
    Beschreibung: ---
    Eingesendet: 17.02.2026 - 20:47 Uhr

    Weiteres

    Leider sind bei dieser Einsendung keine weiteren I formationen angegeben worden. Das das Thema "Prüfung" vieles sein kann, wäre eine erneute Rückmeldung mit mehr Informationen an dieser Stelle wünschenswert.

    Wir nehmen dieses Thema dennoch auf und lassen den Status auf "Offen". Wir prüfen intern, in welcher Form ein Beitrag zu diesem Thema erstellt werden kann

    Pflege-Wissen – Aktueller Stand & Ausblick

    In der Vergangenheit sind auf Pflege-Wissen vergleichsweise wenige neue Beiträge erschienen. Der Grund dafür ist, dass das gesamte Projekt derzeit von nur einer Person betrieben wird und die Erstellung fundierter, fachlich korrekter Inhalte – insbesondere im Lexikon-Bereich – sehr zeitintensiv ist. Hierzu zählt auch die Überarbeitung von bestehenden Inhalten.

    In den kommenden Wochen und Monaten werden jedoch weitere Themen und neue Lexikon-Einträge folgen. Pflege-Wissen war, ist und bleibt dabei vollständig kostenfrei.

    KamCura – Ihr Partner für Pflege & Gesundheit

    KamCura ist die übergeordnete Marke, unter der auch Pflege-Wissen betrieben wird. Parallel zur Wissensplattform wird KamCura derzeit technisch und inhaltlich massiv ausgebaut.

    Künftig werden sämtliche WebTools schrittweise auf KamCura umziehen. Wichtig dabei: Es wird keine doppelte Registrierung notwendig sein. Über ein plattformübergreifendes Anmeldesystem auf Basis von OAuth 2.0 ist es möglich, sich auf beiden Plattformen mit einem einzigen Benutzerkonto anzumelden – unabhängig davon, wo dieses ursprünglich erstellt wurde.

    Weiterführende Informationen zum Thema OAuth 2.0 finden Sie hier: https://auth0.com/de/intro-to-iam/what-is-oauth-2

    Warum zwei Plattformen?

    Pflege-Wissen ist als reine Wissens- und Informationsplattform konzipiert. KamCura hingegen bietet erweiterte Funktionen, insbesondere interaktive WebTools und weitere digitale Lösungen im Pflege- und Gesundheitsbereich.

    Beide Plattformen gehören inhaltlich zusammen, erfüllen jedoch unterschiedliche Aufgaben und werden daher bewusst getrennt betrieben.

    Gemeinsames Ziel

    Das gemeinsame Ziel von Pflege-Wissen und KamCura ist es, nicht nur fundiertes Pflegewissen frei zugänglich zu machen, sondern langfristig auch pflegerische Prozesse zu vereinfachen.

    Ein Beispiel hierfür ist das neue Tool „Der Nachlass-Manager“, das sich aktuell in der finalen Bauphase befindet und künftig über KamCura zur Verfügung gestellt wird.

    Ihre Unterstützung & interaktive Mitwirkung

    Beide Plattformen sind zudem auf interaktive Unterstützung durch die Nutzerinnen und Nutzer angewiesen. Welche Themen interessieren Sie? Welche Inhalte fehlen aus Ihrer Sicht?

    Auf der Startseite von Pflege-Wissen besteht die Möglichkeit, Wunschthemen einzureichen. Diese Rückmeldungen fließen aktiv in die weitere Planung und inhaltliche Ausrichtung ein.

    Forum statt Social Media – bewusst gewählt

    Die heutige Zeit ist schnelllebig, Antworten werden oft unmittelbar erwartet und gezielte Informationen sollen möglichst ohne Umwege verfügbar sein. Ein bewährter, jedoch zunehmend seltener genutzter Weg ist dabei der Austausch über ein Forum.

    Aus Sicht von Pflege-Wissen wird zwar gelegentlich auch auf Social-Media-Plattformen wie Facebook informiert, jedoch wird bewusst auf die Einrichtung einer Austauschgruppe verzichtet.

    Ein Forum auf Pflege-Wissen bietet den Vorteil, dass es moderiert, überschaubar und thematisch klar strukturiert ist. Dadurch kann gezielter auf Fragen eingegangen werden, Diskussionen bleiben fachlich und sämtliche Inhalte befinden sich dauerhaft an einem zentralen Ort.

    Allgemeine Informationen zur Einsendung

    Eingereichtes Wunschthema: Pflege
    Beschreibung: ---
    Eingesendet: 17.01.2026 - 19:55 Uhr

    Professor-Huu ist dabei

    Professor Huu widmet sich dem eingereichten Wunschthema mit gewohnter Sorgfalt und fachlicher Neugier. Da keine konkrete Beschreibung beigefügt wurde, bleibt ihm dabei ein gewisser Interpretationsspielraum. Umso größer ist die Hoffnung, dass sich im Ergebnis dennoch interessante, hilfreiche und vielleicht sogar überraschende Aspekte für den Einsender finden.

    Sehr geehrte Mitglieder,

    wir möchten Ihnen hier erklären, wie und wofür die Möglichkeit gedacht ist, anonym Beiträge zu erstellen, auch wenn Sie in unserem Forum angemeldet sind.

    Wofür ist die anonyme Funktion gedacht?

    Manche Themen sind sehr sensibel – zum Beispiel Erfahrungen mit Mobbing, Gewalt, Überforderung oder anderen belastenden Situationen. Damit Sie sich dennoch mitteilen, Rat holen und gegenseitig unterstützen können, haben wir diese Funktion eingerichtet: Sie können ein Thema starten, ohne dass Ihr Benutzername angezeigt wird.

    So können auch schwierige Themen angesprochen werden, ohne Angst zu haben, erkannt zu werden.


    Was sollten Sie dabei beachten?

    Damit Ihre Anonymität wirklich gewahrt bleibt, bitten wir Sie, ein paar einfache Hinweise zu beachten:

    • Schreiben Sie nur so viele Details, wie unbedingt notwendig sind.
    • Vermeiden Sie Namen, genaue Orte oder konkrete Angaben, die Rückschlüsse auf Sie oder andere Personen zulassen.
    • Achten Sie auch bei Screenshots oder hochgeladenen Dateien darauf, dass keine persönlichen Daten erkennbar sind.

    Wie funktioniert das Erstellen oder Beantworten eines anonymen Themas?

    Unter dem Nachrichtenfenster (unterhalb der vorausgewählten Smileys) haben Sie die Möglichkeit, über „Einstellungen“ ein Häkchen bei „Anonymes Thema“ zu setzen.
    Wenn Sie diese Option wählen, wird für Sie automatisch ein Pseudonym angezeigt, sodass Sie mit Ihrem Beitrag nicht in Verbindung gebracht werden können.

    Diese Funktion steht Ihnen nicht nur beim Erstellen eines neuen Themas zur Verfügung: Auch wenn Sie auf ein bestehendes Thema antworten möchten, können Sie die anonyme Option nutzen und so auch anonymisiert auf Beiträge anderer Mitglieder reagieren.


    Wichtiger Hinweis

    Bitte bedenken Sie, dass diese Funktion keine professionelle Beratung oder Therapie ersetzen kann. Wenn Sie sich stark belastet fühlen, wenden Sie sich bitte zusätzlich an eine Vertrauensperson, Ihren Arzt oder eine professionelle Beratungsstelle.

    Wenn Sie Fragen zur anonymen Nutzung haben, können Sie uns gerne jederzeit per privater Nachricht kontaktieren.
    Passen Sie gut auf sich auf und unterstützen Sie sich gegenseitig.

    Ihr pflege-wissen Team

    Gastzugang
    Pflege-Wissen steht Ihnen auch ohne Registrierung als Gast zur Verfügung. In diesem Modus sind jedoch nur grundlegende Funktionen nutzbar.

    Vorteile eines Benutzerkontos
    Ein persönliches Benutzerkonto gewährt Ihnen erweiterten Zugriff auf Inhalte von Pflege-Wissen. Sie benötigen es insbesondere, um aktiv im Forum mitzudiskutieren und um den Download-Bereich nutzen zu können.

    Registrierungsmöglichkeiten
    Sie können Ihr Konto direkt über Pflege-Wissen anlegen oder sich alternativ über bestehende Konten bei Drittanbietern anmelden. Stand 27. Mai 2025 sind die Anmeldeoptionen über Facebook, X (ehemals Twitter) und Google verfügbar.

    Hinweis zum Registrierungsvorgang
    Wenn Sie ein neues Benutzerkonto direkt bei Pflege-Wissen erstellen, müssen Sie Ihre hinterlegte E-Mail-Adresse bestätigen. Hierzu erhalten Sie nach der Registrierung eine E-Mail mit einem Freischaltungslink. Bitte prüfen Sie auch Ihren Spam- oder Junk-E-Mail-Ordner, falls Sie diese Nachricht nicht zeitnah im Posteingang finden.

    Hallo Anette1407.

    Zunächst vielen Dank für Ihre Anfrage.

    Im häuslichen Umfeld gibt es einige Anbieter (DRK, Diakonie, Johanniter und weitere), die z.B. einen normalen Hausnotruf gegen eine (i.d.R.) monatliche Gebühr anbieten. Dies kann u.a. eine feste Telefonstation sein, oder das von Ihnen angesprochene Armband. Hierzu müssten Sie ggfls. einmal einen Dienst in Ihrer Nähe kontaktieren und Ihren speziellen Wunsch anfragen.

    Zu Ihrer gezielten Anfrage, bzgl. einer Notfallarmbanduhr mit Sturzerkennung gibt es einige Uhren auf dem Markt (nicht sehr billig), die eine solche Funktion mit weiteren Einstellmöglichkeiten anbieten. Allerdings (dass muss ich vorweg sagen), sind diese Geräte nicht immer 100% zuverlässig. Weiterhin besteht auch die Problematik, dass wenn Ihr Vater oder Ihre Mutter stürzt, sie ggfls. auf den Arm fällt an dem die Uhr ist. Je nachdem wie Mobil Ihre Eltern sind, kann es möglicherweise passieren, dass man nicht mehr an den Notfallknopf am Handgelenk herankommt.

    Weiterhin gibt es auch diverse Sturzmatten (bei z.B. Bettlägerigkeit), welche beispielsweise vor das Bett, oder bei fortschreitender Dement an einen gewissen Ort gelegt werden können und bei Kontakt ein Signal aussenden.

    Insofern eines Ihrer Elternteile einen Pflegegrad hat (oder beiden haben und/oder bereits z.B. durch einen Ambulanten Pflegedienst versorgt werden), können Sie auch dort einmal nachfragen.

    Sie können ja einmal bei Amazon schauen, ob evtl. dort etwas für Sie dabei ist. Umtauschen kann man nach einem Test ja immer ;)

    Ich hoffe, dass ich Ihnen evtl. weiterhelfen konnte. Wenn sie noch weitere Fragen haben, immer her damit.

    PS: Evtl. könnten Sie uns auch berichten (insofern Sie ein Produkt erworben und getestet / im Betrieb haben), ob dies Ihren Vorstellungen entspricht und auch funktioniert.

    Liebe Grüße,

    S. Kamann

    Hallo TimoP,

    Zunächst möchte ich dir mein Beileid aussprechen, dass es dein Vater so schwer getroffen hat. Wichtig ist jetzt, dass Sie einen klaren Kopf bewahren (auch wenn dies sehr schwer fallen wird).

    Das Problem bei einem Schlaganfall ist, dass dieser unterschiedlich schwer ausfallen kann. Da unser Gehirn die Schaltzentrale des Menschen ist, muss geschaut werden, welche Areale im Gehirn betroffen sind und mit welchen Ausfallerscheinungen Ihr Vater zu kämpfen hat. Das kann z.B. die Sprache und/oder die Motorik (Bewegungen) betreffen.

    Was Sie auf jeden Fall machen können:

    1. Weiterhin mit dem Sozialen Dienst in Kontakt bleiben, da dieser sich um viele Angelegenheiten kümmert und auch alle möglichen Adresse sowie Ansprechpartner zur Verfügung hat. Sprechen Sie bitte alles genau mit dem Dienst ab und fragen Sie ihn, sobald Sie fragen haben. Diese müssen von diesem beantwortet werden!
    2. Eine Reha für Ihren Vater in Betracht ziehen, sodass er dort (im Rahmen seiner Möglichkeit) lernen kann, die betrofenen Probleme angehen zu können (z.B. wieder Sprechen lernen, sich wieder bewegen zu können). Dies hängt natürlich von der Schwere des Schlaganfalles ab. Wenn Ihr Vater eine vollständige oder teilweise Lähmung einer Körperhälfte aufweist, hängt es einerseits von einer schnelle Reha ab (dass er sich wieder bewegen kann) und auch, ob dies noch möglich ist, dass er sich wieder und/oder besser bewegen kann. Dies erfahren Sie aber im engen Kontakt mit dem Fachpersonal (Ärzten sowie den Krankenschwestern/Krankenpflegern).
    3. Über die Krankenkasse Ihres Vaters einen Rehaplatz beantragen. Dies kann auch der Soziale Dienst des Krankenhauses machen. Hierbei wird ein Transport hin, die Rehazeit (meist 3-6 Wochen) sowie ein Rücktransport bewilligt und bezahlt.

    Dennoch bleib natürlich die Frage, was zwischen einem Krankenhausaufenthalt, einer möglichen Rehateilnahme sowie der Zeit danach passiert. Wie ich Ihrem Beitrag entnehmen konnte, möchten Sie keinen Platz in einer Pflegeeinrichtung. Leider hängt dies davon ab, wie schwer das Gehirn Ihres Vaters betroffen ist. Insofern es Ihrem Vater nicht gut geht und er schwer pflegebedüftig ist, müssen Sie entscheiden, ob die Pflege zu Hause (evtl. in Kombination mit einem Ambulaten Pflegedienst) abgedeckt werden kann.

    Ich würde Ihnen dennoch empfehlen, einen Kurzzeitpflegeplatz in einer Vollstationären Pflegeeinrichtung nicht direkt abzulegen, denn hier haben Sie selbst auch etwas Zeit, sich um alle anderen Angelegenheiten zu kümmern. Fragen Sie den Sozialen Dienst, ob ein möglicher Pflegegrad bei Ihrem Vater festzustellen sei. Ist dies der Fall (für eine Dauer von mind. 6 Monaten), können Sie bei der Pflegekasse einen Antrag auf Kurzzeitpflege beantragen. Die Kurzzeitpflege kann auf bis zu 8 Wochen ausgeweitet werden mit einer maximalen Finanzierung von 3.224€ (lesen Sie hierzu auch unseren Artikel zur Kurrzeitpflege).

    Alles in allem hängt es von der Schwere des Schlaganfalles ihres Vaters ab. Hier müssen Sie auf jeden Fall eine Menge Zeit einrechnen, was Sie gut mit der erwähnten Reha (bis zu 6 Wochen) wie auch der anschließenden Kurzzeitpflege (max. 8 Wochen) erreichen können. So haben Sie ca. 2,5 bis 3 Monate Zeit, sich auf alle weiteren Dinge zu fokussieren und sich nicht persönlich um die Pflege Ihres Vaters kümmern zu müssen, denn er ist in den Einrichtungen in guten Händen.

    Ich spreche nochmals mein Beileid aus und hoffe, dass ich Ihnen etwas weiterhelfen konnte.

    Falls Sie noch Fragen haben sollten, können Sie mir (jetzt mit einem eigenen Konto), auch eine Persönliche Nachricht zukommen lassen, wenn sie detaillierte Hilfe benötigen.

    Ihr Pflege-Wissen Team.

    Hallo liebe Hilfesuchende und lieber Hilfesuchender,

    In diesem Bereich haben Sie die Möglichkeit, um schnelle Hilfe zu bitten. Im Folgenden möchten wir Ihnen kurz mitteilen, was genau mit diesem Bereich gemeint ist.

    Der Titel Ihrer Fragestellung

    Wichtig ist, dass Ihre Anfrage in Kurzform gestellt wird. Alle weiteren Details und Informationen, beschreiben Sie bitte in der Nachricht selbst.

    Inhalt Ihrer Nachricht

    Um Ihnen schnell helfen zu können, benötigen wir keine genauen Namen, sondern lediglich die Informationen, worum es genau geht. Wenn Sie also schnell einen Ambulanten Dienst u/o z.B. einen Kurzzeitpflegeplatz suchen, so ist neben dem Ort (sowie Plz) auch der gewünschte Radius wichtig, in dem wir Ihnen Vorschläge machen können.

    Für gezieltere Fragen (z.B. einer Ablehnung durch die Krankenkasse bzgl. einer bestimmte Angelegenheit), nehmen wir gezielteren Kontakt mit Ihnen auf. Da hierbei meist weitere persönliche Daten Ihrerseits anfallen, möchten wir dies aus Datenschutztechnischen Gründen anders behandeln.

    Allgemein

    Kurz gesagt: "So viel wie nötig und so wenig wie möglich." Dies bezieht sich auf die Angabe Ihrer Daten sowie auch die Problematik an sich. Reichen Informationen nicht aus, werden diese als Antwort erfragt und/oder Sie erhalten vom pflege-wissen Team eine persönliche Nachricht.

    Wir hoffen, dass wir alle Fragen so gut und so schnell wie möglich beantworten können und wünschen Ihnen alles gute in einer harten Zeit mit vielen schweren Entscheidungen.

    Ihr Pflege-Wissen.com Team